Im Moment sorgt der Fall der Abschiebung einer georgischen Familie für Aufsehen. Praktisch das gesamte linksliberale Kleinbürgertum hyperventiliert, und meint, Kinder abzuschieben sei so unmenschlich. Dabei konzentrieren sich die Abschiebungsgegner in demagogischer Art und Weise nur auf die Kinder, die Medien weitgehend ebenso. Dass es bei der Abschiebung um die Mutter ging, wird dabei weitgehend vergessen.

Wenn man sich den konkreten Fall der Familie T. anschaut, dann wird normal denkenden Menschen schnell klar, dass der Staat gar nicht anders handeln konnte, als die Familie abzuschieben. Auf der Website des Innenministeriums können wir lesen:

„Die Mutter N.T. reiste im Jahr 2006 erstmals legal nach Österreich ein, stellte 2009 einen Asylantrag mit der 2008 in Österreich geborenen Tochter T.T. und reiste nach rechtskräftiger negativer Entscheidung mit der Tochter im Jahr 2012 freiwillig wieder aus.

Im Jahr 2014 reiste die Familie erneut in Österreich ein und stellte nach einem rechtskräftig negativ entschiedenen Asylantrag seither mehrfach Asylfolgeanträge, die ebenfalls alle rechtskräftig negativ entschieden wurden.

Im Jahr 2015 wird die zweite Tochter L.T. in Österreich geboren und auch für sie werden Asylanträge eingebracht. Insgesamt wurden sechs Asylanträge von der Familie eingebracht.“

Sowie weiters:

„Die Familie befand sich damit seit beinahe vier Jahren unrechtmäßig in Österreich, und es konnten insgesamt sechs Abschiebeversuche aus verschiedenen Gründen nicht durchgeführt werden. Der Verwaltungsgerichtshof führt in seinem die Revision zum fünften Folgeantrag zurückweisenden Beschluss die Ausführungen des BVwG an, wonach die “Aufenthaltsdauer zu einem wesentlichen Teil nur durch beharrliche Nichtbeachtung fremdenrechtlicher Bestimmungen und wiederholte unbegründete bzw. unzulässige Antragstellung zustande kam”. Aufgrund der wiederholten negativen Entscheidungen hätte der Familie rasch klar sein müssen, dass keine Aussicht auf eine positive Asylentscheidung gegeben ist“

Natürlich tun einem die Kinder, die sich nun in einem neuen Umfeld zurechtfinden müssen, leid. Das trifft aber auf alle Kinder zu, die auf Grund ihrer Eltern gegen ihren Willen umziehen müssen. Und auch in diesem Fall ist die Lage der Kinder eindeutig die Schuld der Mutter, die sich zu einem jahrelangen Versuch entschlossen hat, etwas so Wichtiges wie das Recht auf Asyl in einem fremden Land auszunützen. Hätte man bei diesem Fall eine Ausnahme gemacht, wäre dies ein Signal gewesen, dass jeder in Österreich bleiben kann, solange derjenige genug Unverfrorenheit besitzt.

In diesem Fall verwundert es, wenn Wiens Bürgermeister Ludwig meint, man solle nur „Gfraster“ abschieben. Man möchte meinen, dass beim Ausnützen des Asylsystems die Definition von „Gfrast“ gegeben ist. Oder meint Ludwig, dass man nur Schwerstkriminelle abschieben darf? Wenn man sich in der „linken“ Szene umschaut, meinen dort einige, dass er schon damit zu weit geht, und man überhaupt niemanden abschieben darf.

Es ist offensichtlich: Den Linksliberalen geht es nicht ums Kindeswohl. Sie hatten auch noch nie ein Problem damit, wenn man Anreize dafür schafft, dass Eltern mit ihren Kindern ihr Leben auf hoher See riskieren. Die Linksliberalen wollen einen Präzedenzfall schaffen, um die Einwanderung über das Asylsystem zu fördern. Dahinter stehen die Kapitalinteressen des Zustroms billiger Arbeitskräfte, neuer Mieter und Konsumenten von Dienstleistungen, sowie das Ziel der Spaltung des Volkes.

Solange ungeregelte Masseneinwanderung stattfindet, und jene über das Asylsystem liegt seit Sommer wieder über jener der beiden Jahren zuvor, werden Abschiebungen nötig sein. Wer Abschiebungen schrecklich findet, der soll für sichere Grenzen eintreten, damit unser Land vor illegaler Einwanderung geschützt wird, und Abschiebungen künftig nicht mehr nötig sind.